Schiffbau

Schiffbau

Wenige Schritte von der Haltestelle entfernt Richtung Nordwesten findest du ein Backsteingebäude mit imposanten Fenstern, welches der Haltestelle ihren Namen verlieh. In den Jahren 1996 bis 2000 wurde die ehemalige Schiffbauhalle durch die Architekten Ortner & Ortner sanft renoviert und durch zwei neue Bauten ergänzt. Der komplette Komplex öffnete im September 2000 unter dem Namen Schiffbau zum ersten Mal erneut seine Tore. Seither bildet der Schiffbau einen wichtigen Standort für das Schauspielhaus Zürich. In drei verschiedenen Spielstätten – der Halle mit bis zu 600 Plätzen, der Box für bis zu 200 Zuschauern und der Matchbox mit 70 Sitzplätzen – kannst du regelmässig Vorstellungen besuchen. Im Gebäude befinden sich aber auch Probebühnen, Werkstätte und Büros des Schauspielhauses. Nebst dem Theater hat auch die Esskultur einen Platz im Schiffbau gefunden. Das Restaurant LaSalle wurde in einem, hauptsächlich aus Glas bestehenden, Kubus in die Schiffbauhalle integriert. Dadurch erhältst du während des Essens einen tollen Blick auf das alte Gemäuer und die Stahlträger der denkmalgeschützten Halle. Gleich nebenan findest du den Jazzclub moods, in welchem pro Jahr über 300 Konzerte aus den Sparten Jazz, World, Funk, Soul, Pop und Elektro gespielt werden. Oberhalb der Schiffbauhalle wurde ein weiterer Kubus aus Glas angebracht, in dem sich seit dem Jahr 2000 die NietturmBar befindet. Hier geniesst du – nebst klassischen Drinks und Champagner – einen atemberaubenden Rundum-Blick über die Dächer der Stadt.

Der Klugscheisser: Die heutige Schiffbauhalle wurde im Jahr 1891 von dem Industrieunternehmen Escher, Wyss & Cie, unter dem Namen Kesselschmiede gebaut. Hier wurden seither 600 Schiffe hergestellt, für den schweizerischen Schiffsverkehr aber vor allem auch für den Export – vier davon fuhren sogar auf dem Amazonas. Aber auch Dampfkessel, Wasserräder und Lokomotiven wurden im Schiffbau produziert.

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